Mittwoch, 23. September 2009

Byebye Hamilton, Hello China!

In 20 Mintuten muss ich schon los, deswegen nur kurz: Ab heute bin ich nicht mehr in Neuseeland, um Mitternacht werde diese gruene Insel verlassen und mich nach Beijing aufmachen. Die Zeit mit Marion auf der Suedinsel war nochmal sehr schoen, und jetzt ist es wieder sehr unwirklich, dass ich so schnell wohl nicht wieder hierher komme. Naja, in China wird es sofort mit der Arbeit los gehn, un dann werde ich mich am Wochenende kurz melden! Gon Burger :-)

Dienstag, 18. August 2009

Was lange währt...

Noch 11 Tage und dann habe ich es endlich geschafft!! Das ist auch gut so, denn es ist 4 Uhr morgens und ich kann schon wieder nicht schlafen. Aber so nutze ich die Zeit eben und schreibe mal wieder einen Blog Eintrag. Ja, viel ist nicht passiert. Jetzt gegen Ende bin ich wirklich 12/7 im Büro und ich bin froh, wenn es endlich vorbei ist. Aber das geht uns allen so.
Am 4. September werde ich mich dann mit Bruce (mein Auto) auf die Südinsel aufmachen und Marion in Christchurch empfangen. Und dann freue ich mich auf 2 Wochen in Neuseeland, von dem ich ja in letzter nicht so viel gesehn hab. Am 23. werde ich dann nach Beijing fliegen! Ich habe nun endlich meine Projektarbeit organisiert bekommen und habe eine Stelle an einer Highschool bekommen. Da werde ich dann allen, die es hören wollen etwas über nachhaltige Entwicklung erzählen. Ich bin mal gespannt, da ich ja doch irgendwie kaum Zeit habe mich vorzubebreiten. Und dann werde ich so um den 20ten November wieder in Deutschland eintrudeln. Ich freu mich schon!!!
Hier verbringe ich die meiste Zeit und Ingas Gesichtsausdruck spricht mir aus der Seele. Ich glaube es ist 10 Uhr Samstag abend, als ich die Fotos gemacht habe.
Obwohl die Jungs eigentlich ganz happy aussehn. Von diesen Schreibtischen stehen 16 bei uns im Büro. Ich bin der ganz links am Fenster.Aber neulich hatten wir endlich mal wieder eine Gelegenheit zu Feiern! Es war Mid-Winter und so hatten wir eine Weihnachtsfeier, mit Weihnachtsbaum und Weihnachtsmann!
Dann bin ich neulich endlich mit Hannah und Inga zu Hannahs Mutter und Großeltern gefahren. Wir hatten leider nicht viel Zeit, aber es tat gut unterwegs zu sein. Wir haben Aale gefüttert...
Pfannkuchen gegessen...Das wir auf dem Land waren, hat man daran gemerkt, dass man hier seine DvDs zu Pferd zurück bringt.Und zu einem Geologen-Ausflug gehört natürlich auch irgendein Aufschluss entlang des Weges. Hier wird nach wie vor Gold abgebaut... Wir haben keins gefunden.So, dann werde ich mal versuchen nochmal zu schlafen! Ich hoffe, es geht allen gut und ihr genießt den Sommer!

Freitag, 8. Mai 2009

Graduates....

Jap, endlich habe ich meinen Bachelor-Abschluss gefeiert. Nachdem die letzten Wochen seit dem Skidive eigentlich nur im Buero statt gefunden haben, war am Montag Graduation von meinen Kommolitonen. Inga und ich haben Tickets bekommen und haben uns das ganze Spektakel mal angeschaut.Am Ende durften wir sogar beide auch mal so einen Talar anziehen, auch wenn uns der Hut nicht wie bei den anderen offiziell vom ehemaligen Prime Minister aufgesetzt worden ist, sonder von Jared, einem Kommolitonen in seinem Wohnzimmer =)Die Neuseelaender... oder auch Chinesen, Sri Lankaner (<-?) und Australier
Und alle nach der Feier im Zelt, mit dem Fachbereichsleiter, der seine Dr. Kluft anziehen musste. Links ist meine Freundin Hannah, mit der ich so am meisten mache. Und abends waren wir dann noch im Pub, mit ein paar Eltern und Geschwistern, ein schoener Tag!

Sonst wirds hier langsam kalt und ich muss mir unbedingt einen Wintermantel kaufen. Ein merkwuerdiges Gefuehl, weil ja nicht bald Weihnachten vor der Tuer steht...

Und dann hab ich am Samstag noch Bek verabschiedet, die sich nun fuer zwei Jahre auf meine Seite der Welt auf macht, nach England. Fionas Familie ist zusammen gekommen und wir haben nochmal schoen gefeiert. Es wird komisch sein ohne Bek, zu der bin ich immer gefahren, wenn ich die schnauze von den ganzen Geowissenschaftler voll hatte....=)
Und damit sie immer alles rosig sieht, hat sie auch die richtige Brille bekommen!

Montag, 6. April 2009

Zwo, Eins,...Risiko!

Ich bin der Schrecken der die Nacht durchflattert,
ich bin der Wasserballon, der direkt auf deinem Kopf zerplatzt,
ich bin der Spinat, der zwischen deinen Zähnen hängenbleibt,
ich bin die Nacktschnecke, die deine Begonien einschleimt,
ich bin der Kaugummi, der dir unter dem Schuh kleben bleibt,
ich bin der Fleck, den du nicht wegwischen kannst,

ich bin....
Ich wollte ja wirklich mit der rechten Faust nach vorne
gestreckt durch die Lüfte segeln, aber die Realität sah dann doch anders aus: 45 sek freier Fall mit 200km/h und dann eine wunderschöne Aussicht über Lake Taupo und Umgebung.
Ich war am Wochenende Skydiven!!!!

Da Bek sich nun bald nach England aufmacht, haben wir es nun endlich in die Tat umgesetzt und sind zusammen mit Inga und Sissy nach Taupo gefahren. Da sind wir zusammen mit unseren Tandem-Partnern in ein pinkes Flugzeug gestiegen und dann hieß es: Tür auf und raus! Wahnsinn, ich weiss nicht mehr was ich gedacht hab und wann wir wierum in der Luft waren. Hab mich selber nicht mal mehr schreien gehört und Alex auch erst reden gehört, nachdem der Schirm auf war. Ich bin angefixt, würd ich sofort wieder machen. Ich glaub so ging es uns allen, und wir haben in Taupo dann noch bis in die Morgenstunden auf Wolke 7 geschwebt. Gestern sind wir dann wieder gekommen und schon gehts wieder zurück in den Alltag. Da ich über Ostern kein frei hab, war das echt DIE Ablenkung...
Und hier ein paar Fotos...

Zeit zum groß drüber nachdenken war gar nicht, wir haben dennoch ein bischen rum gepost. Im Hintergrund das pinke Flugzeug.
Eben noch albern auf dem Boden, dann schon in der Luft!Kurz vor der LandungStrahlekind ist auf dem Boden...
aber so ging es allen: von links, Sissy, Inga, Bek und ich.

Sonntag, 22. März 2009

NEWS

Da hab ich noch nicht mal ganz vom Reisen berichtet und schon geht es hier ordentlich los und ich komm schon wieder zu nichts mehr. Daher wollte ich wenigestens kurz ein kleines Update verfassen... Die Uni ist im Gange, ich teile mir mit 12 anderen Masterstudenten ein Büro und da sitzen wir eigentlich den ganzen Tag. Ist eine bunt gemischte Truppe und noch quatschen wir viel und machen Kaffee-Pausen. Wir haben kaum Vorlesungen, arbeiten eigentlich nur selbstständig an Projekten und treffen uns einmal die Woche mit den Betreuern, um zu checken ob wir Blödsinn machen. Letze Woche hab ich schon meinen ersten Vortrag gehalten....

Aber genug von der Uni: Mittwoch haben wir Tom und Sonja verabschiedet, die beiden haben gekocht (das letzte Omlette, schnief schnief) und reisen jetzt ein bischen durch Neuseeland und fliegen dann nach Südamerika.
Freitag ist dann Eike wieder nach Hamilton gekommen und ich habe mein Auto bekommen!! Ich hab jetzt so lang drauf gewartet! Wer hätte im Dezember gedacht, dass ich das Auto mal kaufe, mit dem wir in Northland waren... Werd bald mal ein Foto von meinem kleinen Schiff hochladen. Eike hat sich dann heute nach Auckland aufgemacht und auch der fliegt jetzt zurück nach Hause. So langsam verabschiedet sich mein Backpacker-Leben und das neue Uni-Leben beginnt. Hab schon eine Fitnesstudio-Genossin und feiern kann man mit denen auch gut.

Aber die wichtigsten Neuigkeiten: Ich zieh am Samstag um!! Jenny und ich haben ein Haus in Hamilton East gefunden, wo die Uni und ihre Arbeit ist und beschlossen lieber ins Geschehen zu ziehn, weil das hier schon am A**** der Welt ist. Das heißt diese Woche wird abends immer gestrichen und dann bin ich auch ein Eastie!! Freu mich! Auch wenn das Haus nicht ganz so schön ist, aber ich wohn quasi dann direkt neben einer Freundin und ganz nah bei dem Hostel und den Pubs... Wir bekommen dann auch noch eine dritte Mitbewohnerin: Kate. Die arbeitet mit Jenny zusammen, aber hat genau das gleiche studiert wie ich und wird mich erstmal in den Tratsch und Klatsch des Fachbereichs einführen.

So, dass waren glaub ich erstmal die neuesten Ereignisse. Ich muss mal Fotos hinterher liefern. Jetzt bin ich zu müde...Gute Nacht!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Alles hat ein Ende...

....nur die.....!
Nun sitze ich schon wieder in Hamilton und unsere Rundfahrt ist vorbei. Die Zeit ist mal wieder gerast -obwohl es wohl der längste Urlaub meines Lebens war.
Aber bevor ich erzähle wollt ich noch einmal die Leute vorstellen:

Da haben wir einmal Frauke, mit der ich Abi gemacht habe und die grad ihr Examen zur Lehrerin abgeschlossen hat:
Fabian auch aus Korbach und Mitabiturient, der das letzte Jahr in Melbourne, Australien
zusammen mit Marian aus Hahnstätten seinen Informatik-Master gemacht hat:Tristan, aka Dr Schnuck, ebenfalls Schulfreund und frischgebackener Zahnmediziner:und Freddie aus Tübingen, ebenfalls Zahnarzt und Kommilitone von Trisse:*************************************************************************************
Frauke und Tristan waren schon bereits in Hamilton in einem flashy Miet-Van dazu gestoßen und zu viert sind wir dann über das zentrale Plateau gefahren. Stationen waren die schwefeligen Thermalfelder von Rotorua, wo uns ein schwuler, weißer Maori namens Renata herum geführt hat und die Waitomo Caves, Kalkstein-Höhlen mit Glühwürmchen durch die die Touristen am Fließband in schwarzen Gummireifen geschoben werden. Von dort gings Richtung Taupo, wo der größte Süsswassersee Neuseelands ist.In Taupo angekommen, wollten wir als nächstes das Tongariro Crossing machen, ein 1 Tages Hike über die Bergketten des Tongariro National Parks, aber das Wetter oben hat uns erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also haben wir ein paar Tage in Taupo gewartet und nur kleinere Wanderungen unternommen. Als dann endlich besseres Wetter durchgegeben wurde, haben wir uns aufgemacht. Dort oben kann man durchaus mal von einem Schneesturm überrascht werden, aber wir hatten echt Glück. Beim Abstieg haben wir hinter uns die Gipfel schon wieder in Wolken verschwinden sehen. Leider hatten mit uns noch einige andere gewartet und wir sind in einer kleinen Ameisenstraße über die Kämme gelaufen. Trotzdem war der Anblick spektakulär:Anschließend gabs dann auch den ersten Campingplatz (hoho!!) seit Aufbruch und ein Hot Spa. Von dort mussten wir uns dann richtig beeilen um rechtzeitig in New Plymouth zu sein, um Freddie und Marian (die sich in Auckland schon getroffen hatten) zu empfangen.
Von New Plymouth ging es dann zu sechst weiter. Mit Freddie kam dann das nächtliche Rotierungsverfahren im gemieteten Van. Es gab nämlich 2 Schlafplätze unten und ein kleines enges Fach (begrenzt auf 50 kg) oben im Hightop. Marian hat von da an immer sein kleines Zelt neben den Vans aufgebaut und ich war froh, das wir den Collin hatten (jap, der Van hat einen Namen). Da wir die Fähre zur Südinsel schon vorher gebucht hatten, sind wir so ziemlich direkt nach Wellington gefahren. Wir hatten relativ ruhige See bei der Überfahrt und die ersten Anblicke der Südinsel waren traumhaft. Das Schiff fährt bis nach Picton durch die Marlborough Sounds:Nachdem wir dann einige Tage in den Marlborough Sounds verbracht haben und in und um Nelson, stand dann endlich der erste Höhepunkt an: Ein 4-Tages Hike im Abel Tasman National Park. Wir haben also die beiden Vans mal eine Weile stehen gelassen und sind von Hütte zu Hütte gewandert. Das Wetter war toll, obwohl Regen angekündigt war, die Etappen relativ kurz und es blieb immer Zeit um nochmal kurz ins Wasser zu springen. Da wir den Coastal Walk gemacht haben. ging es hauptsächlich an der Küste entlang.
Die nicht immer nur sandig war, sondern auch tolle Granit-Felsen hatte. Ich musste mich zurückhalten nicht gleich am ersten Tag den Rucksack mit Steinen voll zu packen, aber je mehr Essen verbraucht wurde, desto mehr Platz war da...=)Lunchbreak
Eine der Hütten, in denen 25 Leute auf Holzbetten mit Matrazen liegen konnten. Ein großer Vorteil: Alle Hütten hatten behandeltes Trinkwasser, sodass wir nichts abkochen mussten. In einer der Holzhütten haben wir übrigens Sheila getroffen, die zusammen mit Hape Kerkeling den Jakobspfad gepilgert ist. Wer das Buch gelesen hat, errinnert sich vielleicht an sie und ihre Tochter.Und am Ende des Hikes warten wir auf den Bus, der uns wieder zu den Autos gebracht hat. Es gab einige Blasen und Sandfly-Bisse, aber ich glaub am Ende fanden es doch alle schön.Hier mach ich jetzt erstmal Pause, eine Fortsetzung folgt bald!!

Dienstag, 13. Januar 2009

Von Rangern, Drogen-Freaks und Teenagern...

Warum lasst ihr uns nicht einfach schlafen??? Friedlich wie Fabi und ich sind, sollten wir doch eigentlich in dem kleinen Van gar nicht auffallen, aber Pustekuchen: Jede Nacht haben wir aufs Neue versucht einen Schlafplatz zu finden, und einige Male war das gar nicht so leicht.
Der erste Teil unserer Reise ist nun schon um, und wir machen gerade einen kleinen Zwischenstopp bei mir in Hamilton um auf Frauke und Tristan zu warten, die am Mittwoch zu uns stoßen werden. Die letzten zwei Wochen waren quasi eine Art Test-Fahrt und wir wissen jetzt ziemlich genau, wie wir alles im Van in den Kisten organisieren müssen, damit es gut erreichbar ist.
Silvester haben wir in der Bay of Islands verbracht an einem perfekten Platz in einer abgelegenen Bucht direkt gegenüber von Pahia, der größeren Stadt. So konnten wir -auf einer kleinen Bank am Strand, wie für uns gemacht- das Feuerwerk über die Bay hinweg sehen, waren aber weit weg von dem ganzen RemmiDemmi. In den zwei Wochen haben wir jetzt nochmal Northland bis zum Cape abgefahren, Coromandel Peninsula (DIE Ferien-Region für Kiwis) und das East Cape. Oder ums in Maori auszudrücken: Wir haben jetzt die Schwanzflosse, das Arschloch (Auckland) und die rechte Flosse des Fisches, der die Nordinsel bildet, besichtet. In den nächsten Tagen wird dann der Rest angefahren und am 25.Januar setzen wir dann rüber auf die Südinsel. Das Land ist immernoch toll, der Van läuft und solange Fabi bereit ist mir die Wasserflasche zum Haarewaschen über den Kopf zu halten, verstehen wr uns auch super =).
An dieser Stelle möchte ich mal auf Fabis Blog verweisen, da er jetzt auch nochmal einen Eintrag verfassen wird (wenn er aufhört hier neben mir faul in der Sonne zu liegen und Nutella zu löffeln) und zugegeben die schönsten Fotos gemacht hat.

Hier erstmal ein paar Weihnachtsfotos vom BBQ at J's Backpackers...
Fabi hat sich ordentlich am Buffett voll geschlagen...
Beck (Australierin, die im Hostel arbeitet und ich)
Ehm, und hier sollten wir für einen Freund von Beck, der im Krankenhaus liegt oder so, WM (Wooga Massiv) oder so machen. Wie man sieht, hats glaub ich nur Tom richtig verstanden.
Von links: Fiona (die Hostel Besitzerin), =), Craig (auch Abseiler) und Tom.
Und Jenny, meine Mitbewohnerin zuhause nach der Bescherung nach Heiligabend. Wir haben das mal German Style gemacht und schon abends Geschenke ausgepackt.
Tom hat einen Mini-Pool-Table bekommen (lustigerweise am nächsten Tag noch einen).