Nun sitze ich schon wieder in Hamilton und unsere Rundfahrt ist vorbei. Die Zeit ist mal wieder gerast -obwohl es wohl der längste Urlaub meines Lebens war.
Aber bevor ich erzähle wollt ich noch einmal die Leute vorstellen:
Da haben wir einmal Frauke, mit der ich Abi gemacht habe und die grad ihr Examen zur Lehrerin abgeschlossen hat:
Fabian auch aus Korbach und Mitabiturient, der das letzte Jahr in Melbourne, Australien
*************************************************************************************Frauke und Tristan waren schon bereits in Hamilton in einem flashy Miet-Van dazu gestoßen und zu viert sind wir dann über das zentrale Plateau gefahren. Stationen waren die schwefeligen Thermalfelder von Rotorua, wo uns ein schwuler, weißer Maori namens Renata herum geführt hat und die Waitomo Caves, Kalkstein-Höhlen mit Glühwürmchen durch die die Touristen am Fließband in schwarzen Gummireifen geschoben werden. Von dort gings Richtung Taupo, wo der größte Süsswassersee Neuseelands ist.
In Taupo angekommen, wollten wir als nächstes das Tongariro Crossing machen, ein 1 Tages Hike über die Bergketten des Tongariro National Parks, aber das Wetter oben hat uns erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also haben wir ein paar Tage in Taupo gewartet und nur kleinere Wanderungen unternommen. Als dann endlich besseres Wetter durchgegeben wurde, haben wir uns aufgemacht. Dort oben kann man durchaus mal von einem Schneesturm überrascht werden, aber wir hatten echt Glück. Beim Abstieg haben wir hinter uns die Gipfel schon wieder in Wolken verschwinden sehen. Leider hatten mit uns noch einige andere gewartet und wir sind in einer kleinen Ameisenstraße über die Kämme gelaufen. Trotzdem war der Anblick spektakulär:Von New Plymouth ging es dann zu sechst weiter. Mit Freddie kam dann das nächtliche Rotierungsverfahren im gemieteten Van. Es gab nämlich 2 Schlafplätze unten und ein kleines enges Fach (begrenzt auf 50 kg) oben im Hightop. Marian hat von da an immer sein kleines Zelt neben den Vans aufgebaut und ich war froh, das wir den Collin hatten (jap, der Van hat einen Namen). Da wir die Fähre zur Südinsel schon vorher gebucht hatten, sind wir so ziemlich direkt nach Wellington gefahren. Wir hatten relativ ruhige See bei der Überfahrt und die ersten Anblicke der Südinsel waren traumhaft. Das Schiff fährt bis nach Picton durch die Marlborough Sounds:
Die nicht immer nur sandig war, sondern auch tolle Granit-Felsen hatte. Ich musste mich zurückhalten nicht gleich am ersten Tag den Rucksack mit Steinen voll zu packen, aber je mehr Essen verbraucht wurde, desto mehr Platz war da...=)Eine der Hütten, in denen 25 Leute auf Holzbetten mit Matrazen liegen konnten. Ein großer Vorteil: Alle Hütten hatten behandeltes Trinkwasser, sodass wir nichts abkochen mussten. In einer der Holzhütten haben wir übrigens Sheila getroffen, die zusammen mit Hape Kerkeling den Jakobspfad gepilgert ist. Wer das Buch gelesen hat, errinnert sich vielleicht an sie und ihre Tochter.
Und am Ende des Hikes warten wir auf den Bus, der uns wieder zu den Autos gebracht hat. Es gab einige Blasen und Sandfly-Bisse, aber ich glaub am Ende fanden es doch alle schön.