Donnerstag, 19. Februar 2009

Alles hat ein Ende...

....nur die.....!
Nun sitze ich schon wieder in Hamilton und unsere Rundfahrt ist vorbei. Die Zeit ist mal wieder gerast -obwohl es wohl der längste Urlaub meines Lebens war.
Aber bevor ich erzähle wollt ich noch einmal die Leute vorstellen:

Da haben wir einmal Frauke, mit der ich Abi gemacht habe und die grad ihr Examen zur Lehrerin abgeschlossen hat:
Fabian auch aus Korbach und Mitabiturient, der das letzte Jahr in Melbourne, Australien
zusammen mit Marian aus Hahnstätten seinen Informatik-Master gemacht hat:Tristan, aka Dr Schnuck, ebenfalls Schulfreund und frischgebackener Zahnmediziner:und Freddie aus Tübingen, ebenfalls Zahnarzt und Kommilitone von Trisse:*************************************************************************************
Frauke und Tristan waren schon bereits in Hamilton in einem flashy Miet-Van dazu gestoßen und zu viert sind wir dann über das zentrale Plateau gefahren. Stationen waren die schwefeligen Thermalfelder von Rotorua, wo uns ein schwuler, weißer Maori namens Renata herum geführt hat und die Waitomo Caves, Kalkstein-Höhlen mit Glühwürmchen durch die die Touristen am Fließband in schwarzen Gummireifen geschoben werden. Von dort gings Richtung Taupo, wo der größte Süsswassersee Neuseelands ist.In Taupo angekommen, wollten wir als nächstes das Tongariro Crossing machen, ein 1 Tages Hike über die Bergketten des Tongariro National Parks, aber das Wetter oben hat uns erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also haben wir ein paar Tage in Taupo gewartet und nur kleinere Wanderungen unternommen. Als dann endlich besseres Wetter durchgegeben wurde, haben wir uns aufgemacht. Dort oben kann man durchaus mal von einem Schneesturm überrascht werden, aber wir hatten echt Glück. Beim Abstieg haben wir hinter uns die Gipfel schon wieder in Wolken verschwinden sehen. Leider hatten mit uns noch einige andere gewartet und wir sind in einer kleinen Ameisenstraße über die Kämme gelaufen. Trotzdem war der Anblick spektakulär:Anschließend gabs dann auch den ersten Campingplatz (hoho!!) seit Aufbruch und ein Hot Spa. Von dort mussten wir uns dann richtig beeilen um rechtzeitig in New Plymouth zu sein, um Freddie und Marian (die sich in Auckland schon getroffen hatten) zu empfangen.
Von New Plymouth ging es dann zu sechst weiter. Mit Freddie kam dann das nächtliche Rotierungsverfahren im gemieteten Van. Es gab nämlich 2 Schlafplätze unten und ein kleines enges Fach (begrenzt auf 50 kg) oben im Hightop. Marian hat von da an immer sein kleines Zelt neben den Vans aufgebaut und ich war froh, das wir den Collin hatten (jap, der Van hat einen Namen). Da wir die Fähre zur Südinsel schon vorher gebucht hatten, sind wir so ziemlich direkt nach Wellington gefahren. Wir hatten relativ ruhige See bei der Überfahrt und die ersten Anblicke der Südinsel waren traumhaft. Das Schiff fährt bis nach Picton durch die Marlborough Sounds:Nachdem wir dann einige Tage in den Marlborough Sounds verbracht haben und in und um Nelson, stand dann endlich der erste Höhepunkt an: Ein 4-Tages Hike im Abel Tasman National Park. Wir haben also die beiden Vans mal eine Weile stehen gelassen und sind von Hütte zu Hütte gewandert. Das Wetter war toll, obwohl Regen angekündigt war, die Etappen relativ kurz und es blieb immer Zeit um nochmal kurz ins Wasser zu springen. Da wir den Coastal Walk gemacht haben. ging es hauptsächlich an der Küste entlang.
Die nicht immer nur sandig war, sondern auch tolle Granit-Felsen hatte. Ich musste mich zurückhalten nicht gleich am ersten Tag den Rucksack mit Steinen voll zu packen, aber je mehr Essen verbraucht wurde, desto mehr Platz war da...=)Lunchbreak
Eine der Hütten, in denen 25 Leute auf Holzbetten mit Matrazen liegen konnten. Ein großer Vorteil: Alle Hütten hatten behandeltes Trinkwasser, sodass wir nichts abkochen mussten. In einer der Holzhütten haben wir übrigens Sheila getroffen, die zusammen mit Hape Kerkeling den Jakobspfad gepilgert ist. Wer das Buch gelesen hat, errinnert sich vielleicht an sie und ihre Tochter.Und am Ende des Hikes warten wir auf den Bus, der uns wieder zu den Autos gebracht hat. Es gab einige Blasen und Sandfly-Bisse, aber ich glaub am Ende fanden es doch alle schön.Hier mach ich jetzt erstmal Pause, eine Fortsetzung folgt bald!!